Eiseninfusion

Sie fühlen sich müde, erschöpft oder bemerken vermehrten Haarausfall? Diese Anzeichen können auf einen niedrigen Eisenwert (Ferritin) hinweisen. Wird ein Eisenmangel ohne begleitende Anämie («Blutarmut») festgestellt, spricht man vom sogenannten “Iron Deficiency Syndrom” (IDS). Wenn Eisentabletten nicht ausreichend wirksam sind oder nicht gut vertragen werden, kann eine Eiseninfusion eine geeignete therapeutische Massnahme darstellen. Als erfahrenes “Eisenzentrum” in Binningen betreuen wir unsere Patienten professionell.

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Warum eine Eiseninfusion?

  • Sie gleicht einen nachgewiesenen Eisenmangel (niedriges Ferritin) aus.
  • Sie ist hilfreich bei Müdigkeit, Erschöpfung oder Haarausfall, wenn niedrige Eisenwerte (Ferritin) vorliegen
  • Zusätzlich unterstützend bei Schlafstörungen, Schwindel oder Kopfschmerzen, sofern ein erniedrigter Ferritinwert festgestellt wurde
  • Kann die Herzfunktion unterstützen, wenn bei einer vorliegenden Herzschwäche auch ein Eisenmangel besteht

Details zur Behandlung

Behandlungsdauer:
Ca. 15 Minuten + 30 Minuten Nachbetreuung
Anzahl Infusionen:
Variiert je nach Messung der Laborwerte
Kosten:
Grundversicherung (bei Erfüllung der Voraussetzungen der Krankenkasse), sonst eventuell Zusatzversicherung oder Selbstzahler ab 270.00 CHF (Selbstzahler oder Zusatzversicherung)
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Hinweise zur Behandlung bei Dr. Michael Wagener

Vor der Behandlung:
Sie sollten keine akute Erkältung oder Infektion haben. Bitte trinken Sie ausreichend und nehmen Sie eine leichte Mahlzeit zu sich.

Nach der Behandlung:
Trinken Sie ausreichend Flüssigkeit. In der Regel sind Sie unmittelbar danach wieder arbeits- und sportfähig.

Anwendungsbereiche u.a:

  • Nachgewiesener Eisenmangel (Ferritin) mit oder ohne Blutarmut (Anämie), der unter anderem mit Müdigkeit, Kopfschmerzen, erhöhter
  • Migräneanfälligkeit, Haarausfall oder Konzentrationsschwierigkeiten verbunden sein kann
  • Herzschwäche in Verbindung mit Eisenmangel (niedriges Ferritin)
  • Dokumentierter Eisenmangel bzw. kritischer Eisenwert vor geplanten Operationen oder vor der Geburt

Nebenwirkungen

Wie bei jeder Infusion können leichte lokale Reaktionen wie Rötungen oder Schwellungen an der Einstichstelle auftreten. Systemische Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit kommen nur vereinzelt vor. In einzelnen Fällen kann es zudem zu einer allergischen Reaktion auf das verabreichte Präparat kommen. Aus diesem Grund wird die Infusion nur unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt.

Informationen zur Behandlung

Sie haben den Verdacht, einen Eisenmangel zu haben? Wir bieten Ihnen eine sachgerechte Abklärung und falls notwendig, eine korrekte Therapie an.

Sie haben noch offene Fragen?

Finden Sie die wichtigsten Antworten in unseren FAQs, oder kontaktieren Sie uns und wir helfen Ihnen gerne weiter.

Eine Eiseninfusion ist eine unterstützende Anwendung, bei der Eisenpräparate über die Vene zugeführt werden. Dies kann sinnvoll sein, wenn ein nachgewiesener Mangel besteht und die orale Aufnahme nicht ausreicht oder nicht gut vertragen wird.

Eine Eiseninfusion kann in Betracht gezogen werden, wenn

  • ein Eisenmangel oder eine daraus resultierende Anämie festgestellt wurde und
  • oral verabreichte Eisenpräparate nicht ausreichend sind oder nicht vertragen werden,
  • ein rascher Ausgleich des Eisenmangels gewünscht ist, zum Beispiel vor Operationen oder bei bestimmten Erkrankungen wie einer chronischen Herzschwäche.

Typische Anzeichen können Müdigkeit, allgemeine Schwäche, blasse Haut, Schwindel, Haarausfall oder wiederkehrende Kopfschmerzen bis hin zu Migräne sein. Diese Symptome können sehr unterschiedlich ausgeprägt sein.

Die Dauer einer Eiseninfusion beträgt in der Regel etwa 15 Minuten, gefolgt von einer Nachbetreuungszeit von ca. 30 Minuten.

Einige Patienten berichten bereits nach wenigen Tagen von einer Verbesserung. Bei anderen kann es mehrere Wochen dauern, bis sich die Eisenwerte stabilisieren. Dies hängt stark von der Ausgangssituation und den vorbestehenden Symptomen ab.

Die Häufigkeit der Infusionen hängt vom individuellen Eisenbedarf ab und wird anhand der Blutwerte und ihres klinischen Zustands ärztlich festgelegt.

In der Regel können Sie direkt nach der Behandlung wieder Ihren täglichen Aktivitäten nachgehen. Nach der Infusion bleiben Sie noch kurz zur Nachbetreuung in der Praxis.

Die Übernahme der Kosten kann durch die Grundversicherung erfolgen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.